ITG liefert modernste Induktionsvergütungsanlagen an die Georgsmarienhütte und setzt neue Maßstäbe in Qualität und Prozessüberwachung
Die Anlagen EVA I und EVA II steigern Effizienz, reduzieren den CO2-Fußabdruck und erfüllen führende Automobil- und Wärmebehandlungsstandards.
Hirschhorn, Deutschland – ITG Induktionsanlagen hat zwei hochmoderne Einzelstab- Induktivvergütungsanlagen, EVA I und EVA II, an die Georgsmarienhütte (GMH) geliefert. Die Systeme decken Stabdurchmesser von 20 bis 100 mm ab und ermöglichen eine jährliche Vergütungsleistung von über 35.000 Tonnen. Durch den geringeren Verzug des vergüteten Materials können kostenintensive Richtprozesse deutlich reduziert oder vollständig eingespart werden.
Die vollständige Integration der Anlagen in das GMH-Level-2-System stellt die Echtzeitübermittlung aller prozessrelevanten Daten sicher und ermöglicht die lückenlose Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Stabes. Damit erfüllt GMH die Anforderungen wichtiger Standards wie AIAG CQI-9 sowie ASTM A1100 und stärkt seine Position in der Automobil- und Maschinenbauindustrie.
Ein zentrales Element des Konzepts ist die Bedienung aus einer Leitwarte. Sie reduziert manuelle Eingriffe auf ein Minimum und gewährleistet gleichzeitig maximale Sicherheit und Flexibilität. Zudem führt es zu hochdigitalisierten, computergestützten Leitwartenarbeitsplätzen, die neue Standards in Bedienkomfort und Transparenz setzen.
ITG setzte das Projekt als Generalunternehmer gemeinsam mit ausgewählten Partnern aus Deutschland und Österreich erfolgreich um, inklusive aller Nebenaggregate wie Kühlanlagen, Rückkühlwerk sowie Luftabsaug- und Reinigungsanlage mit integriertem Brandschutz.
Da es sich um ein Brownfield-Projekt mit begrenzten Flächenressourcen handelte, war eine detaillierte Projektplanung entscheidend. Die enge Zusammenarbeit der Projektteams führte zu einer optimalen Integration in die bestehende Infrastruktur.
Mit EVA I und EVA II setzt GMH einen wichtigen technologischen Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Klimaneutralität im Jahr 2039.